Soooo TEUER???
Fast jedes mal versuchen Kunden den Preis zu drücken, weil Sie meinen, man sei teuer!
WELCHER PREIS IST FÜR EINEN FOTOGRAFEN ANGEMESSEN
Preisgestaltung eines Fotografen
Nicht erst seit der Werbung eines Elektromarktes vor einigen Jahren hat sich eine Aussage: „Geiz ist…“ in die Köpfe der Verbraucher gebrannt. Warum erscheinen auf den ersten Blick Dienstleistungen so teuer? Wird genauer hingesehen und der Preis eines Fotografen betriebswirtschaftlich betrachtet, fällt auf, dass die Preise meist gar nicht so hoch angesetzt sind! Du möchtest wissen wieso? Vielleicht hilft Dir der nachfolgende Artikel, die Preise einer Dienstleistung beziehungsweise die Preise von Fotografen mit etwas anderen Augen zu betrachten!

Sehr häufig verstehen Kunden nicht, wie der „hohe Preis“ zustande kommt. Im Grunde genommen ist es nie eine Diskussion, eher eine Rechtfertigung gegenüber dem Kunden, warum 65 Euro Stundenlohn vollkommen legitim sind! Alleine bei dieser Summe bekommen einige große Augen und denken sich: Irre, was für ein hoher Stundenlohn – Werden die Bilder vergoldet?
Wie viel bleibt als Kleinunternehmer hängen?
Egal ob Unternehmer oder Kleinunternehmer, von den Einnahmen geht diverses ab. Als nebenberuflicher Fotograf mit Kleinunternehmerstatus ist man nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Man muss vorab also keine Steuer abführen und weist diese folglich auf den Rechnungen auch nicht aus. Ausgehend dass die 17.500 Euro erreicht werden, die ein Kleinunternehmer als Fotograf im Jahr verdienen darf, wird davon 11,24 Prozent an Steuern abgezogen. Demnach 1.967,57 Euro. Bleibt vorerst ein Rest von 15.532,43 Euro.
Auf zwölf Monate verteilt sind das 1.294.37 Euro pro Monat, die man als Fotograf in NRW (Kleinunternehmer) einnehmen dürfte. Bei einem Stundenlohn von mal angenommen 65 Euro wäre dies auf die 15.532,43 Euro umgerechnet 239 Stunden, verteilt auf zwölf Monate knapp 20 Stunden pro Monat. Runtergerechnet auf Werktage (Mo-Fr) hat ein Monat im Durchschnitt 20 Arbeitstage. Werden die 20 Stunden auf die 20 Tage verteilt, ergibt das eine Arbeitsstunde pro Tag. Nur: Der Kunde bezahlt zwar nur eine Stunde, dahinter verbirgt sich aber meist ein wesentlich höherer Aufwand, der mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Das kostet ein Shooting
Diese Leistungen erhält ein Kunde für eine bezahlte Stunde
Nachfolgendes Beispiel eines einstündigen Indoor Shooting Auftrags im Studio des Fotografen:
Voriges Telefonat oder E-Mailverkehr 10 Minuten
Vorbereitung aufs Shooting 15 Minuten
Einstellung des Blitzsetups 10 Minuten
Shooting mit dem Kunden 60 Minuten
Sichtung der Bilder 30 Minuten
Bereitstellung der Bilder (Server) 5 Minuten
Rücksprache und Auswahl der Bilder 10 Minuten
Bearbeitung zwei Bilder (á 30 Minuten) 60 Minuten
Rechnung schreiben 5 Minuten
Rücksprache/Abgabe Bilder 5 Minuten
Ergibt 3,5 Stunden für eine gebuchte Stunde. Auf die 65 Euro gerechnet, macht das einen Stundenlohn von 18,57 Euro abzüglich der 11,24 Prozent Steuern. Bleiben 16,48 Euro. Davon gehen jetzt anteilig noch die monatlichen Fixkosten eines Fotografen ab, wie:
Versicherungen (Kameraversicherung, Haftpflichtversicherung etc.)
Marketing
Homepagekosten
Rechtsschutz
Steuerberater
Fahrtkosten
Handwerkskammer
GEZ
Krankenversicherung
Verbrauchsmaterial
In meinem Fall sind das monatlich 220,36 Euro. Von den 1.294.37 die man monatlich umsetzen darf sind das 17 Prozent Fixausgaben. Somit gehen von dem Stundenlohn 16,48 Euro noch mal 17 Prozent ab, bleiben 13,67 Euro. Irre oder? Der Kunde bezahlt für ein einstündiges Shooting 65 Euro, und übrig bleiben 13,67 Euro Stundenlohn für den Fotografen. Aber eigentlich fließen in die obige Zusammenrechnung der Stunden noch weitere Stunden mit ein. Siehe nachfolgend!
Weitere Arbeitsstunden als Fotograf
Ich habe das Glück, das ich hauptberuflich im Umweltamt arbeite und somit diese Ausgaben erstmal nicht bezahlen muss. Aber das heißt nicht, dass es diese Arbeit umsonst gibt. Tag für Tag fließt hier meine eigene Arbeitszeit ein. Sei es für neue Texte auf der Homepage, für ein System-Update meines Content-Management-Systems oder für die Betreuung der Social-Media-Kanäle. Außerdem muss ich Anfragen von Kunden bearbeiten, recherchieren, mich weiterbilden, Angebote schreiben und vieles mehr. Meine eigenen Stunden zähle ich nicht, obwohl diese auch mit in die Kostenkalkulation einfließen müssten.
Zumal alleine eine ordentliche Kamera zwischen 1200-3000 € kostet, ein ordentliches Licht, Objektive usw gehen nochmal einige Hundert bis Tausend Euro rein. Auch diese Kosten müssen irgendwie verdient werden ;) 

Heisst, Preise werden nach Absprache gemacht und genau auf dich zugeschnitten! 
Preise nur noch via Nachfrage.
Preise alle ohne MwSt. da Kleinunternehmer.
Bitte nutzt dazu das nebenstehende Kontaktformular:

Ab die Post!
Danke für deine Nachricht. Ich werde mich sobald möglich bei dir melden.Besuche doch in der Zeit: www.instagram.com/fotografie_by_kim_brosien
Bitte beachtet:
- Bei jeder Buchung werden 30€ Anzahlung fällig, dies wird dir bei Rechnungsstellung verrechnet am Tag des Shootings. Dies soll nur gewährleisten, dass dein Termin stattfindet & bei verspäteter Absage bzw keiner Absage eine Entschädigung verbleibt.

Preise sind gültig ab 15.10.2020, Rechnung wird ausgestellt, nur Barzahlung oder Überweisung.

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